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Hauert Günther Düngerwerke
 
 
 

So verhindern Sie Bodenmüdigkeit

Schädlinge und Krankheiten suchen sich ganz spezielle Pflanzenfamilien aus, welche sie mit Vorliebe schädigen. Manche dieser Schädlinge und Krankheiten besiedeln die Wurzeln und vermehren sich dort. Weil die Pflanze mit zunehmendem Alter stärker wird, widersteht sie diesen Angriffen.

Werden im gleichen Beet im kommenden Jahr wiederum Pflanzen der gleichen Familie gepflanzt (z. B. Blumenkohl nach Kopfkohl), sind die aus dem Vorjahr vorhandenen Krankheiten und Schädlinge noch in grosser Anzahl vorhanden und schädigen die jungen, noch schwachen Pflänzchen stark. Werden im folgenden Jahr wiederum Pflanzen der gleichen Familie gezogen, verstärken sich die Schäden nochmals. Dies ist ein häufiger Grund der Bodenmüdigkeit.

Haben sich im Boden einmal spezielle Schaderreger angehäuft, bleibt Ihnen nichts anderes mehr übrig, als während 4–6 Jahren auf dem betroffenen Beet keine Pflanzen der entsprechenden Pflanzenfamilie mehr anzubauen. Beachten Sie die folgenden Regeln zur Fruchtfolge und zur Gründüngung und es kommt nicht so weit! 

Fruchtfolgeregeln

  • Pflanzen der gleichen Familie nie in mehreren, aufeinander folgenden Jahren auf dem gleichen Beet anbauen.
  • Reservieren Sie für Pflanzen einer Familie ein oder mehrere Beete. Kultivieren Sie auf diesen Beeten im entsprechenden Jahr nur Pflanzen dieser Familie.
  • Wenn Sie im gleichen Jahr die gleiche Pflanzenfamilie mehrmals anbauen, ist dies nicht ideal, aber tolerierbar (z. B. Brokkoli nach Radieschen oder Kopfsalat nach Kopfsalat). Wichtig ist, dass danach ein mehrjähriger Unterbruch folgt.
  • Je länger der Unterbruch dauert, bis Sie die entsprechende Pflanzenfamilie erneut anbauen, desto besser.
Fruchtfolgeregeln für Gemüse

Gründüngungsregeln

Folgt nach der Ernte keine weitere Kultur, sollte eine Gründüngung ausgesät werden. Geben Sie Pflanzenfamilien den Vorzug, welche Sie nicht als Kultur anbauen (z. B. Bienenfreund/Phacelia). Kreuzblütler wie Senf, Rübsen und Ölrettich möglichst meiden.

Die im Hausgarten üblichen Gründüngungspflanzen können bis Mitte September ausgesät werden (Phacelia bis spätestens Mitte August). Wählen Sie Pflanzen, welche den Boden rasch bedecken (z. B. Gründungungs-Nüsslisalat und -Spinat).

Gründüngungspflanzen bei speziellen Problemen:

Ölrettich oder Lupinen zur Lockerung von schweren, verdichteten Böden. Tagetes und Ringelblumen auf leichten Böden (gegen pflanzenschädigende Fadenwürmer/Nematoden). 

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