Hauert Günther Düngerwerke
 
 
 

Tipps und Tricks

In den Haus- und Freizeit-Gärtnern tauchen immer wieder dieselben Probleme auf. Hier eine Sammlung von Tipps, mit denen wir Gartenliebhabern schon oft weiterhelfen konnten. 

Das Phosphor-Problem

Gemüsegärten sind sehr oft mit Phosphaten deutlich überversorgt (BUWAL-Untersuchungen). Alle Mistarten, insbesondere aber Hühnermist, enthalten im Verhältnis zum Hauptnährstoffbedarf von Pflanzen sehr viel Phosphat. Phosphat wird im Boden angereichert, aber auch Pflanzen nehmen erhöhte Mengen auf.


Vorschlag
Kein Mist im Hobbygarten anwenden, sondern 2–4 Liter/m2 Kompost zur Deckung des Phosphorbedarfes. Ergänzung der restlichen Hauptnährstoffe (Stickstoff und Kali) mit Biorga Gartendünger oder mit Biorga Hornmehl.

Organische Substanz

Einem Boden sollte nur soviel organische Substanz zugeführt werden, wie er problemlos «verdauen» kann (Grössenordnung: 2–4 l Kompost pro m2 und Jahr). Wird zu viel des Guten getan, kann es, insbesondere bei ton- und schluffreichen Böden, zu einer Abnahme der Durchlässigkeit und dadurch zur Verschlämmung bzw. Verdichtung kommen. Organisches Material sollte auf der Oberfläche ausgebracht und nicht in den Boden eingearbeitet werden (Sauerstoffmangel).

pH-Wert und Kalk

Gartenböden weisen meistens neutrale bis leicht alkalische pH-Werte auf (d.h. über pH-Wert 7). Kalk ist daher nicht nötig. Bei einem hohen pH-Wert sollte ein physiologisch sauer wirkender Dünger verwendet werden. In diesem Fall ist der Hauert Biorga Gartendünger gut geeignet.

Asche: Aschen weisen sehr hohe pH-Werte auf und würden den pH-Wert des Bodens weiter anheben. Nicht selten enthalten Aschen grössere Schwermetallmengen und manchmal PCB's (Vorsstufen von Dioxin) . Aus diesen Gründen sollte Asche nicht im Garten (oder Kompost) ausgebracht werden.

Moos im Gemüsegarten

Moos und auch Algen breiten sich in den letzten Jahren vermehrt auch in Gemüsegärten aus. Im Gegensatz zur landläufigen Meinung ist dies nicht ein Zeichen von sauren Böden. Moos gedeiht auch auf kalkhaltigen Böden gut.

Mögliche Ursachen für das verstärkte Auftreten sind evtl. die etwas bessere Luftqualität und Klimaveränderungen (wärmer, feuchter). Eine Bekämpfung im Gemüsegarten ist praktisch nur mechanisch möglich. Im Rasen kann Moos relativ einfach verhindert werden. Siehe auch Moosbekämpfung.

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